Fassette:Über Fassette
Aus Fassette
Fassette (oder auch: fassette.com, aber nicht: fassette.de) ist ein unabhängiges Online-Magazin mit derzeit folgenden Schwerpunkten:
- Informationen und Hintergründe zu globalen politischen Zusammenhängen
- internationale Kunst und Kultur, sowie ihre Verbindung zur Gesellschaft
- tägliche Neuigkeiten und ihre Betrachtung
- Gesellschaftskritik und Sozialkritik
- und weitere sogenannte Panorama-Themen
- sowie Abhandlungen, Dossiers, als auch im weitesten Sinne Philosophisches
Die Beiträge sind häufig in Form von Dossiers, kurzen Essays, Interviews, Kritiken, aber auch klassischen News-Artikeln und Blog-Einträgen geschrieben.
Ziel ist es, mit so vielen freien Autoren wie nur möglich, ein alternativ-informatives, motivierendes, aufklärendes und diskursfähiges Themen Magazin abzubilden. Neuigkeiten als auch Historisches und Zukunftsvisionelles auf verschiedenen Gebieten sollen auf eine neue Art und Weise und in einer freieren Form zur Diskussion gestellt werden.
Fassette unterscheidet sich ferner von klassischen Zeitungen und Magazinen durch persönliche Recherchen und Eindrücke der Autoren und Redakteure, in denen zentrale Nachrichtenagenturen nur in Ausnahmefällen als Quellen hinzugezogen werden. Dies soll die unabhängige und unbeeinflussbare Berichterstattung und Eindruckabbildung gewährleisten.
Die Autoren sind keiner Partei anhängig und vertreten keine politischen Interessen in diesem Magazin. Die Arbeit der Autoren ist derzeit ehrenamtlich. Einmal pro im Monat findet eine allgemeine Redaktionssitzung statt. Vorsitz hat der Initiator des Magazins Sebastian Ugowski. Angestrebt wird, die Redaktionssitzungen in naher Zukunft auf einen Zwischenzeitraum von einer Woche zu verengen.
Darüberhinaus kann man sich als Leser oder auch interessierter Autor bei folgenden Diensten im Zusammenhang mit Fassette anmelden:
- Bei Twitter: Twitter (Fassette's Twitter Channel)
- Bei Facebook: Die offizielle Fassette Seite auf Facebook
- Bei Flickr: Die Photo Seite von Fassette mit allen Artikelbildern und Archivmaterial auf FLICKR
Inhaltsverzeichnis |
Derzeit aktive Autoren
Im Detail
Auf Fassette gewählte Schwerpunkt-Themen sind zuweilen auch in der Mainstream Presse unpopuläre Themen, die aber von Lesern und Autoren für relevant eingestuft werden.
Hinzu kommt versuchsweise die Idee, Artikeln und Beiträgen eine freiere Form zu geben, bis hin zu Essays und Prosa, wahlweise mit der Möglichkeit durch das Einwirken mehrerer Autoren welche dann ihren Teil des Beitrags kenntlich machen sollten am selben Beitrag, den Beiträgen somit mehrere Fassetten zu geben - “mehr”dimensionale Artikel und Denkanstöße zu verfassen. Erreicht werden soll daduch, dass News nicht mehr nur transportiert werden und dass Denkansätze oder Nischenthemen nicht mehr nur in den Blogs und deren Kommentarlisten ihren Raum finden, sondern die Nachrichtenvermittlung und die Diskussion darüber in einer lesbaren Form transportiert werden kann.
Der von Journalisten und Zeitungsredaktionen so gefürchtete Blog-Trend wird nicht imitiert, aber auch nicht ignoriert, sondern mit Verbesserungen und Weiterführungen aufgegriffen. Vor -und Nachteile wurden untersucht und gefiltert und für eine optimalere neue Form einer Leselektüre angepasst. Nicht mehr der Publizist oder ein Standpunkt, sondern das Thema wird zum Mittelpunkt.
Beispiel:
Ein bei Fassette involvierter Autor, Journalist oder Publizist schreibt beispielsweise einen Artikel, oder auch darüber hinaus Etwas zu einem brisanten oder für ihn hinreichend wichtigen Thema (z.B.: eine Essay, eine Abhandlung oder eine Reaktion auf aktuelle Brennpunkt-Themen aus den Tagesnews), während andere Fassette-Autoren die Möglichkeit haben am Ende des Textes die “Blickwinkel” um ihre Perspektive zu erweitern. Vergleichbar mit einem nachlesbaren Briefwechsel, den jeder mitverfolgen kann, oder einem Blog, auf dem noch vor den Kommentaren der späteren Leser bereits kapitelartig Anhänge anderer Autoren zu lesen sind. Die Ähnlichkeit zu Blogs kommt dabei nicht von ungefähr. Auch die altbekannten Diskussionsforen wären da zu nennen. Dabei wird jedoch die fehlende Übersicht über alle Fassetten an Information zu dem Thema bei Blogs und Disksussionsforen umgangen, denn der Startartikel hat unter Umständen schon 3 bis 5 verschiedene Ansätze zu bieten, bevor die eigentliche Diskussion darüber beginnt.
Der Sinn?
Somit kann jeder Autor seine Ausführungen uneingeschränkt erläutern, aber ein Artikel/Text/Thema wird nicht nur von einer Perspektive allein gelesen. Eine Diskussionsrunde in schriftlicher Form und auf protokollierbarem Niveau, sozusagen ein “mehrdimensionaler Artikel” oder der Versuch, sich einer Objektivität anzunähern sind das Ziel.
Leser können selbstverständlich danach ihre Kommentare dazu abgeben, aber der Kern des Geschriebenen besteht bereits aus dem Start-”Pamphlet” und den Autoren-Sichten, die es mit ihrer Betrachtung ergänzen (natürlich nicht zwingend). Der Trick an der Sache ist: Das Ganze wird es nicht nur online, sondern auch bald als Printmedium zu lesen geben. Denn genau da gibt es so etwas in der Form noch nicht. Unsere Berichterstattung in Zeitungen und anderen Medien ist oft einseitig und man muss sich mindestens durch 3-4 Zeitungen quälen und immer wieder neu sich auf die Suche nach dem Artikel machen, um letztendlich festzustellen, dass das Thema fast überall auf gleiche Weise besprochen wird.
Dies ist proforma erst einmal ein Start der ersten wirklich unabhängigen On- und Offline Zeitung mit mehreren Perpektiven zu einem Thema, die konsequente Fortführung des “News-Blog’s”-Konzeptes oder der Idee eines Diskussions-Portals oder eines Symposiums. Auch wenn die Artikel und Kommentare sich noch übersichtlich gestalten: Die redaktionelle Arbeit hat jedoch schon begonnen und es werden täglich mehr Autoren und Themen. Und es werden auch noch Autoren, freie Reporter und Kritiker gesucht.
Woher kommt das Wort Fassette?
Das Wort “Fassette” im Übrigen (oft auch Facette geschrieben) steht für eine andere Seite innerhalb einer Betrachtung oder eines Objektes, ist quasi ein Detail innerhalb einer Vielfalt innerhalb eines Systems. Es symbolisiert für uns, dass man Dinge unterschiedlich bewerten und betrachten darf, kann und muss.
Angefangen hat alles damit, dass ...
...Gründer Sebastian Ugowski (Autor, Filmemacher, Musikproduzent) sich gemeinsam mit anderen Autoren philosophisch und sozialkritisch über Themen in der Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur, sowie zukünftige gemeinsam zu verfassende Literatur oder Inszenierungsprojekte austauschen wollte. Prosaische Stilformen wie Ironie und Sarkasmus sollten zuweilen auch regelmäßige Begleiter sein, wenn z.B. politische TagesNews diskutiert werden oder wir als Mensch innerhalb unserer Gesellschaft oder im Handeln auf diesem Erdball betrachtet werden.
Nur manche Themen waren schlichtweg zu brisant und aktuell, als dass man den langen Weg auf die Bühne oder in ein Buch nehmen könnte, um es zu besprechen. So wollte Sebastian Ugowski ursprünglich – wie viele seiner Kollegen – einen Blog auf seiner Webseite einrichten, um seine Gedanken laut auszusprechen und mit den Kollegen aus seinem Kreativ-Team austauschen. Häufig versammelten sich Kreative um ein eventuelles Thema für ein Buch oder einen Film zu diskutieren. Aber dann kam natürlich der nächste Gedanke: Warum das Ganze nicht schon im Prozess öffentlich diskutieren? Oder eine provokante Aussage treffen? Dann war in der Konsequenz schlussendlich ein Symposium zu geschlossen und man wollte es mit Anderen intensiver teilen und diskutieren, auch mit Gästen und Lesern aus allen Richtungen. Da dies aber für Einstiegsleser nur funkioniert, wenn die Themen redaktionell und strukturell zum Lesen standartisiert aufbereitet sind, entwickelte sich dies mehr und mehr zu einer ungewöhnlichen Form eines Magazins. Das Online-Magazin Fassette.
Grundsätzlich ist alles auf fassette.com eine Form der Frage
So wie alles eigentlich in der Behauptung nur eine Frage sein kann. Eine Frage die auch wenn sie noch so behauptet klingt, eine Frage bleibt und auf fassette.com zur öffentlichen Diskussion gestellt werden könnte. Politische Ausrichtungen gibt es nicht, also versucht sie bitte nicht irgendwo hineinzuinterpretieren. Es geht nicht darum etwas zu verteidigen oder sich für Etwas vor den Karren zu spannen sondern darum nie aufzuhören zu Fragen “warum” “wieso” “weshalb”. Auch wenn es ansatzweise zu verschwörungstheorie-artigen Ergüssen kommen kann, dann liegt das nur daran, dass viele aktuelle Themen sehr umstritten sind und in der Mainstream-Presse oft sehr einseitig und vereinfacht dargestellt werden und es nie nur eine Wahrheit gibt. Aber genauso wenig können wir dann hier zum Ziel haben, zu behaupten, dass wir die Wahrheit kennen würden. Also ein Verschwörungstheorie Blog ist das hier nicht.
Rückblick
Weltweit gab es in den 70ern – aber auch später in den 80ern, z.B. zur Zeit des politischen Umbruchs in der damaligen DDR, als die Aktivisten sich heimlich trafen – Symposien, die oft künstlerisch motiviert, sich in Theatern oder z.B. bei Schriftstellern zu Hause verschanzten, diskutierten, und daraus resultierende Schriften veröffentlichten, oder gar ganze Werke aus diesen Diskussionen hervor brachten (z.B. Fassbinders Truppe). Die Idee: Es besteht eine unbestreitbare Verbindung zwischen dem Dramaturgischen und Szenarischen in der Welt der Bühne, des Buchs oder anderer Medien, wie Film und Fernsehen, und dem Dramaturgischen und Szenarischen in Politik, Wirtschaft und sozialen Gefügen. Hervorgegangen aus Interscenario, so der erste Name des Projektes (den wir zu als zu lang empfanden und der auch schon durch ein polnisches Filmfestival genutzt wird) ist fassette.com aber mehr als nur ein virtuelles Treffen von künstlerisch und politisch Motivierten und Agierenden. Es ist im weitesten Sinne auch eine Gruppe von künstlerischen Produktionsstätten und ein Ideenpool. Autoren, Filmemacher, Theaterschaffende sowie Medienartists oder Kritiker könnten so z.B. für eine Filmproduktion oder eine Buch-Herausgabe “gebündelt” werden, wobei Diskussionen aus der Fassette-Blog-Zeitung mit einfließen können. Dieser Prozess läuft natürlich mehr im Hintergrund. Vordergründig ist Fassette vor allem eine neue Form von Zeitung, die das Blog-Prinzip konsequent weiterführt und offen und “laut” denkt, kein Blatt vor den Mund nimmt, und versucht, durch die “mehrdimensionalen” Dialog-Artikel objektiver zu sein als andere Berichterstatter. Mit eurer Unterstützung könnte es dann passieren, dass der erste Blog quasi in den Druck geht - als real lesbare Zeitung!
Wichtig sind vor allem eure aktive Beteiligung und eure Meinung, die ihr am Ende jedes Artikels unter Kommentare hinzufügen könnt. Ohne eure Meinung bleibt der Artikel als Frage stehen, denn ein rundes Bild ergibt sich erst durch verschiedene Blickwinkel und Fassetten.
Quellen
- Das Fassette-Magazin online(www.fassette.com)
- Der Begriff Fassette im Wiktionary
- Fassette Bei Twitter: Twitter (Fassette's Twitter Channel)
- Fassette Bei Facebook: Die offizielle Fassette Seite auf Facebook
- Fassette Bei Flickr: Die Photo Seite von Fassette mit allen Artikelbildern und Archivmaterial auf FLICKR

